Die neue Lust am Alten

 

Kaum ein Möbel- und Dekorationsstil ist in den letzten Jahren so aufgeblüht wie der Stil der 20er Jahre. Dies mag zum einen am Gefühl der goldenen 20er liegen, wo es in der Nachkriegszeit darum ging, die neue Lust am Leben zu feiern, sich neu einzurichten und neue Stil- und Wohnideen zu realisieren und auf der anderen Seite auch daran, dass die Einrichtungsideen so vielfältig waren. Auf ihre eigene Art war und ist der Art Deco Stil minimalistisch und verschnörkelt zugleich und es sind Material- und Farbkombinationen möglich, die in kaum einem anderen Stil so vorkommen. Doch wer sich gerne im Stil der 20er Jahre einrichten möchte, der wird schnell merken, dass es nicht so einfach ist, die passenden Möbelstücke zu finden.

 

Wo die richtigen Möbel kaufen?

 

Natürlich haben Sie einerseits die Möglichkeit, nach Originalstücken Ausschau zu halten. Dies kann mitunter aber recht zeitaufwändig, mühsam und nicht zuletzt auch teuer sein. Gut erhaltende Stücke aus den 20ern zu finden ist nicht einfach. Am ehesten lohnt es sich daher, sich auf verschiedenen Portalen umzuschauen, Flohmärkte zu besuchen und einen guten Draht zu Antiquitätenhändlern auf Restaurateuren aufzubauen. Dann stehen die Chancen ganz gut. Allerdings gibt dies noch keine Gewissheit, dass Sie die gewünschten Stücke auch wirklich finden. Insbesondere dann nicht, wenn Sie komplette Essgruppen mit Tisch und mehreren Stühlen oder passende Lampen und Dekorationsobjekte suchen.

Daher kann es unter Umständen deutlich einfacher, kostengünstiger und vor allem auch schneller sein, sich auf einschlägigen Portalen umzuschauen und Nachbauten damaliger Originalstücke zu kaufen. Famous Design ist beispielsweise ein solches Portal. Das in Hong Kong ansässige Unternehmen mit schneller Lieferung und Lagerhaltung in Europa hat sich auf Nachbauten bekannter Klassiker aus den 20ern Spezialisiert und bietet eine breite Palette an Stilechten Designstücken aus den Bereichen Speisen und Wohnen.

So finden sich im Sortiment neben kleinen Beimöbeln und stilechten Lampen auch Klassiker wie Sitzmöbel nach dem Design von Charles Eames, der für seine ausgefallenen und modernen Designs bekannt war und geliebt wurde. Auch wenn es heute unumstritten ist, dass seine Frau maßgeblich an den Entwürfen und Designs von damals beteiligt war.

 

Was macht den Stil der 20er aus?

 

Um den Stil der goldenen 20er zu verstehen, muss man sich vor Augen führen, woraus er entstand. Nach dem Krieg waren Materialien und Rohstoffe knapp und nur wenige Familien waren zu Wohlstand gekommen Daher mussten die Produktionsabläufe effizient gestaltet werden, denn die Nachfrage war groß. In den Möbelstücken kamen Materialkombinationen zum Einsatz, viel Sperrholz, ein Material das bis dahin kaum zum Einsatz kam und es wurden Vereinfachungen vorgenommen. So brachten Meterscharniere im Vergleich zu den vorher verwendeten Einzelscharnieren eine deutliche Vereinfachung der Montage.

Das gesamte Erscheinungsbild war schlicht, aber es kamen dennoch auch verschnörkelte Elemente zum Einsatz. So wurde sehr häufig mit Zierleisten gearbeitet, die stets fünf Rillen hatten und wer es sich leisten konnte, zeigte seinen Wohlstand auch gerne bei der Einrichtung. So fanden sich in wohlhabenden Familien Massivholzmöbel, verschnörkelte Elemente, ausgefallene Lampen und viele Dekoelemente. Besonders beliebt waren Kombinationen von verschiedenen Materialien und goldenen oder Chrom-Elementen.

 

Im Wohnbereich wurde Wert auf Bequemlichkeit gelegt, um dem neu eingerichteten Zuhause nach dem Krieg ein Stück Gemütlichkeit zu verleihen. So waren Sofas überwiegend ausladend designt und dick gepolstert.  Grundsätzlich ist im Art Deco fast alles möglich und insbesondere auch die Kombination aus Metall, Holz und technischen Geräten war voll im Trend.

Mit TypoScript Datum komplex formatieren

 

Angenommen, wir verwenden tt_news für Events mit Start- und Endzeitpunkt. Nun ergibt sich folgendes Problem:

Bei eintägigen Veranstaltungen, soll dass Datum nur einmal ausgegeben werden:

Von Samstag, 5. Mai 2017 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Bei mehrtägigen Veranstaltungen soll das Enddatum natürlich eingetragen sein, jedoch soll bei noch nicht bekannten Uhrzeiten (als 0:00 Uhr eingetragen) die Uhrzeit weggelassen werden:

Von Montag, 5. Dezember 2016 bis Samstag, 28. Januar 2017

Das komplexe Datum lässt sich wie folgt als generischen Marker (###GENERIC_TERMIN###) für tt_news definieren, dafür ist ab tt_news Version 3.0 keine zusätzliche Extension mehr notwendig:

plugin.tt_news.genericmarkers {
termin = COA
termin {
wrap = <p>|</p>
5 = TEXT
5.value = Von
10 = TEXT
10 {
wrap = |
field = datetime
strftime = %A, %e. %B %Y
fieldRequired = datetime
# Wenn nicht genau 0 Uhr, wir müssen die Uhrzeit formatiert vergleichen,
# denn das Datum kann gesetzt sein.
if {
value = 00:00
equals.field = datetime
equals.strftime = %H:%M
negate = 1
}
}
20 = TEXT
20 {
wrap =  | Uhr
field = datetime
strftime = %H:%M
fieldRequired = datetime
}
23 = TEXT
23 {
value = bis
fieldRequired = tx_wbnewsevents_enddate
}
25 = TEXT
25 {
wrap = |
field = tx_wbnewsevents_enddate
strftime = %A, %e. %B %Y
fieldRequired = tx_wbnewsevents_enddate
# wir vergleichen dass formatierte Datum,
# da sich die Uhrzeiten unterscheiden können.
if {
value.field = datetime
value.strftime = %A, %e. %B %Y
equals.field = tx_wbnewsevents_enddate
equals.strftime = %A, %e. %B %Y
negate = 1
}
}
30 = TEXT
30 {
wrap =  | Uhr
field = tx_wbnewsevents_enddate
strftime = %H:%M
fieldRequired = tx_wbnewsevents_enddate
# Wenn nicht genau 0 Uhr
if {
value = 00:00
equals.field = tx_wbnewsevents_enddate
equals.strftime = %H:%M
negate = 1
}
}
}
}

Für wen lohnt sich ein Grafiktablett?

 

Mit einem Grafiktablett lässt sich am Computer so arbeiten, als würden Sie mit Stift und Papier zeichnen oder schreiben. Je nach Ausführung kann auf ausgefeilte Sensoren und Funktionen zurückgegriffen werden, wodurch sich ein sehr natürliches Schreib- und Zeichengefühl ergibt. So bieten hochwertige Modelle Sensoren für die Schräghaltung des Stiftes, ebenso wie verschiedene Druckstufen (mehrere Tausend Druckpunkte werden unterstützt) und auch eine sehr hohe Auflösung, um die Handbewegungen exakt auf den PC zu übertragen.

Nun benötigt sicherlich nicht jeder ein solches Tablett, um am Rechner kreativ zu sein. Moderne Software ermöglicht die Gestaltung und die Bearbeitung und Erschaffung von Kunstwerken und Zeichnungen auch mit der Maus. Wer aber im Bereich Grafikdesign tätig ist, häufig und gerne per Hand zeichnet und seinen Stil 1:1 auf den Rechner übertragen möchte, der kommt um ein Grafiktablett kaum herum. Schon seit längerer Zeit sind sie ein wichtiges Werkzeug im professionellen Bereich. So setzen Architekten, Zeichner aber auch auch Leveldesigner oder 3D-Artists mit Vorliebe auch hochwertige Tablets. Da die Preise innerhalb der letzten Jahre insbesondere für Einsteigermodelle drastisch gefallen sind und die Funktionen immer umfangreicher werden, ist die Anschaffung auch für den Hobbybedarf sehr interessant geworden. So nutzen heute auch Hobbyzeichner und Künstler die Geräte mit Vorliebe, denn es lässt sich völlig anders mit dem Rechner kreativ umgehen, wenn man so zeichnen kann als würde man Papier verwenden.

Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Einstiegsgeräte heute eine sehr genaue Druckerkennung sowie Funktionstasten und frei belegbare Tasten bieten, können auch Hobbyanwender in den vollen Genuss kommen. Die Profigeräte bieten lediglich noch weitere Funktionalitäten wie Winkelerkennung und mehr Freiraum für die individuelle Anpassung. Mit etwas Übung kann aber jeder, der gerne seine kreative Ader am PC ausleben möchte, auch sehr viel aus einem günstigen Einstiegsmodell herausholen. Für den Heimgebrauch lohnt sich der Kauf eines professionellen Tabletts meist nicht, da die Funktionen sehr vielfältig sind und vom Hobby-Zeichner kaum alle genutzt werden können.

Zwar kann ein Grafiktablett auch im Office-Bereich – beispielsweise für Unterschriften oder Kommentare in Dokumenten – verwendet werden, in der Regel lohnt sich die Anschaffung hier aber nicht.

Das Listenmodul für Redakteure konfigurieren

 

Das Listenmodul wird aus gutem Grund normalen Redakteuren häufig nicht zur Verfügung gestellt. Denn viele Benutzerrechte Bilden sich im Listenmodul nicht ab, was dazu führt, dass häufig Icons angezeigt werden für optionen, die dem Redakteur auf Grund vom Rechten nicht zur Verfügung stehen, z.B. wird das Löschen Icon angezeigt, obwohl der Redakteur kein Recht hat, den entsprechenden Datensatz zu löschen.

Für bestimmte Benutzergruppen jedoch, z.B. Poweruser die “Aufräumarbeiten” durchführen müssen und dabei viele Datensätze parallel durchsuchen müssen oder SEO’s, die die Metadaten vieler Seiten nachbearbeiten müssen profitieren jedoch von  den Möglichkeiten Datensätze parallel zu bearbeiten, oder der Zwischenablage des Listenmoduls.

Auch, wenn sich das Listenmodul nicht perfekt konfigurieren lässt, so gibt es zumindest einige sinnvolle Konfigurationsmöglichkeiten per TSconfig.

Die Tabellen im Listenmodul minimieren

Sehr sinnvoll finde ich, die Listen in der Standardansicht eingeklappt darzustellen und sie nur in der Einzelansicht auszuklappen. Dies verbessert zum einen die Übersichtlichkeit im Listenmodul und macht zum anderen wird dadurch der Unterschied zwischen der Übersicht aller Tabellen und der Einzelansicht einer Tabelle im Listenmodul deutlicher.

Dies lässt sich durch folgende userTSconfig oder pageTSconfig erreichen:

mod.web_list.listOnlyInSingleTableView = 1

Im Listenmodul das Erstellen neuer Datensätze limitieren

Es ist möglich, das “Datensatz erzeugen” Icon im oberen Bereich der Seite auszublenden, wenn man nicht möchte, dass die Redakteure Datensätze anlegen, wo noch keine Vorhanden sind. Außerdem kann man beschränken, für welche Tabellen überhaupt Datensätze erzeugt werden dürfen. Diese Einstellungen beziehen sich nur auf das Listenmodul, an anderen Stellen, z.B. über den Seitenbaum oder Backendmodule dürfen auf den betreffenden Seiten trotzdem Datensätze erstellt werden.

mod.web_list {
noCreateRecordsLink = 0
allowedNewTables = pages,tt_content,tx_news
}

 

Warum einen Teppichkehrer kaufen?

 

 

Auch wenn man bereits einen Staubsauger hat, macht der Kauf eines Teppichkehrers durchaus Sinn. Der große Vorteil besteht hier sicherlich darin, dass er sehr schnell zur Hand ist, keinen Strom benötigt und ebenso schnell wieder verstaut werden kann. Im Gegensatz dazu ist das Anschließen und Inbetriebnehmen des Staubsaugers deutlich komplizierter und aufwändiger.

Wenn Sie keine Haustiere und keine kleinen Kinder haben und der Reinigungsbedarf in Ihren vier Wänden ohnehin nicht so groß ist, lohnt sich ein Kauf aber nur bedingt. Wirklich lohnenswert ist ein guter Teppichkehrer insbesondere dann, wenn Sie statt des täglichen Saugens vielleicht nur noch alle zwei oder drei Tage saugen möchten und zwischendrin eine kurze Reinigung mit dem Teppichkehrer durchführen. So sparen Sie sich unterm Strich Zeit und müssen dennoch nicht auf Hygiene und Sauberkeit verzichten.

Mit einem guten Modell erreichen Sie dabei Ergebnisse, die dem eines schnellen Saugdurchgangs in nichts nachstehen, sodass Sie insbesondere groben Dreck oder auch Hundehaare spielend einfach und schnell entfernen können.

Nahezu alle Teppichkehrer liefern übrigens auch auf festen und glatten Böden gute Ergebnisse, sodass Sie komplette Räume schnell und effizient grob reinigen können. Da die Anschaffungskosten gering sind, kann man an sich mit einem guten Teppichkehrer nicht viel falsch machen. Selbst wenn er nur hin und wieder zum Einsatz kommt bietet er doch enorme Vorteile gegenüber einem Staubsauger, auch wenn er ihn schlussendlich nicht vollständig ersetzen kann. Allerdings sollte man darauf achten, dass das Modell für die eigene Wohnung gut geeignet ist.

Wenn Sie beispielsweise viele Möbelstücke in Ihren Räumen stehen haben, macht es Sinn, wenn man mit der Kehrhilfe auch die Stellen unter den Möbelstücken gut erreichen kann. Haben Sie hingegen sehr verwinkelte Räume mit vielen Ecken und Kanten, lohnt es sich gegebenenfalls auf ein Modell zurückzugreifen, das besonders gut Ecken reinigen kann.

 

 

Powermail Absendername und Absenderemail eintragen

 

 

Wenn kein Absendername definiert ist, setzt powermail sich selbst automatisch als Absendername. Die meisten Webseitenbetreiber möchten jedoch lieber ihren eigenen Namen als Absender eintragen. Wenn man eine Mail and den Absender schickt, dann ist standardmäßig dieser auch der Absender an die Adresse des Empfängers. Dieses Verhalten lässt sich per TypoScript im Setup überschreiben:

plugin.tx_powermail_pi1.email {

  recipient_mail.sender {

    name.value = Mein Verein e.v.

    email >

    email = TEXT

    email.value = noreply@beispiel.com

  }

  sender_mail.sender {

    name.value = Mein Verein e.v.

    email >

    email = TEXT

    email.value = noreply@beispiel.com

  }

}

Powermail Feld mit Daten aus FE-User vorbelegen

 

 

Bei Powermail lassen sich Felder relativ leicht mit Daten aus dem aktuell angemeldeten Fe_user vorbelegen. Dazu muss man einfach nur bei der Bearbeitung des Formularfeldes ganz unten unter “Zusätzliche Einstellungen” bei “Dieses Feld mit Daten aus der fe_user füllen” den Wert des FE Users angeben (z.B. Name oder Adresse), der angezeigt werden soll.

Was aber, wenn man einen Wert des Fe-Users verwenden möchte, der noch nicht in der List auftaucht? Zum Beispiel den Skypenamen der Erweiterung mm_forum?

Dazu muss man das TCA ändern, also die Datei typo3conf/extTables.php editieren und dort ganz unten (oberhalb des schließenden ?>) folgendes eintragen:

$TCA[‘tx_powermail_fields’][‘columns’][‘fe_field’][‘config’][‘items’][1][0] = ‘Skype Name’;
$TCA[‘tx_powermail_fields’][‘columns’][‘fe_field’][‘config’][‘items’][1][1] = ‘tx_mmforum_skype’;

Danach den gesamten Cache leeren.

Vorsicht, wenn man in dieser Datei einen Syntaxfehler macht, lässt sich das Backend nicht mehr öffnen. In dem Fall den Fehler beheben und dann den BE-Cache manuel löschen, in dem man im Verzeichnis typo3conf alle Dateien löscht, die mit temp_CACHED_ beginnen.

Übersichtliche Recordlisten durch Benutzerdefinierte Queries im TYPO3 Backend erstellen

 

In großen Enterprise TYPO3 Projekten ist es für die Redakteure zum Teil nicht ganz leicht bestimmte Datensätze “manuel” zu finden. Auch die TYPO3 Backendsuche ist hier Teils nicht spezifisch genug. Hier empfielt es sich mit benutzerdefinierten Backen Queries zu arbeiten. Diese lassen sich mit dem Admin Tool “DB-Überprüfung” erzeugen und als Action in den “Aufgaben” bestimmten Backend Benutzern oder Benutzergruppen freigenen.

So noch nicht geschehen muss zunächst die Systemextension “sys_action” installiert werden.  Dann in den Aufgaben (Task Center) auf Befehl (Action) klicken (Bild 1) und eine neue Action vom Typ “SQL Query” erzeugen. Den Befehl bennen, ich nenne ihn “Powermail Formulare” (Bild 2).

Dann erzeugt man den Query. Dazu in DB-Überprüfung auf “Full Search” und hier auf “Advanced Query” und “Select Records” einstellen. Nun lassen sich die Tabelle der Records und verschiedene Sucheinstellungen erstellen. (Bild 3) Man sollte nicht vergessen, die Benutzergruppen, die diesen Query sehen dürfen, auszuwählen.

Nun muss man den Query in die Action speichern, in dem man beim Speichern-Feld den Namen der soeben erzeugten Action auswählt.

Nun können alle Backendbenutzer, die das Taskcenter (Aufgaben) angezeigt bekommen und zu einer der in Schritt 2 ausgewählten Benutzergruppen gehören den Query aufrufen und (in diesem Fall) alle Powermail Content Elemente angzeigt bekommen und diese Editieren.

Ps: Datenbankfeldernamen werden aufgrund der Extension lo_backendhelper angezeigt. Dies ist leider kein TYPO3 Standart.

Dynamisches CSS für dynamische Header und Seitenfarben

 

 

Dynamisches CSS muss bei TYPO3 Version 4.5 nicht mehr unter Nutzung des &type=xx Typenkonzepts erzeugt werden. Deswegen wurde dieser Artikel komplett überarbeitet.

Stattdessen lässt sich das inline CSS des Page Objektes nutzen. Dieses wird automatisch in eine Datei ausgelagert.

CSS dynamisch generieren

page.cssInline {
10 = TEXT
10 {
value =  body {background: red;}
}
}

Headerbild dynamisch einbinden

Möchte man nun Headerbilder und verschiedene Seitenfarben dynamisch wechseln, so kann man den entsprechenden Code dynamisch erzeugen.  Eine Möglichkeit ist, man nutzt entweder vorhandene Felder der “page” Tabelle oder erzeugt per Extension neue Felder. Dann kann man diese Felder zur Generierung von dynamischen CSS nutzen, zum Beispiel um einen dynamischen Header zu Erzeugen.

page.cssInline {
10 = TEXT
10 {
wrap (
#header {
background-image: url(‘uploads/media/|’);
}
)
field: media
}
20 = TEXT
20 {
wrap = .color1 {color:|}
field = tx_myextension_color1
}
}

Exkurs: Data Eigenschaften Alternativwerte (//) und levelfield

Häufig möchte man jedoch nicht für jede Seite ein Headerbild definieren sondern entweder ein defaultbild angeben oder auch das Headerbild aus einer Oberseite verwenden. Dabei kann man sich eine schöne Syntax der data Eigenschaft zu eigen machen, die leider recht wenig bekannt ist. In der .data Eigenschaft lässt sich der doppelte Slash // zur Angabe von Allternativwerten nutzen.

10.data = filed:subtitle // field:title

Würde den Untertitel ausgeben und – sollte dieser leer sein – den Titel als Alternative ausgeben.

Zusätzlich gibt es eine weitere praktische data Eigenschaft: das Levelfield. MIi dem Levelfield kann man automatisch Felder der “page” Tabelle aus der Rootline auslesen. Dies funktioniert aus Performancegründen jedoch nur mit Feldern die dazu vorgesehen wurden (z.B title und media). Man kann jedoch durch einen Eintrag in der localconf.php auch weitere Felder für das levelfield vorsehen:

$TYPO3_CONF_VARS[‘FE’][‘addRootLineFields’] =
‘navtitle, media, tx_myextension_color1’;

Diese Felder lassen sich dann in der .data Eigenschaft per levelfield wie folgt abrufen

# Headerbild der Elternseite
10.data = levelfield: -1, media

# Headerbild der Seite von Level 1
20.data = levelfield: 1, media

# Headerbild in der Rootline nach oben suchen
20.data = levelfield: -1, media, slide

Um sicherzustellen, dass wenn ein Bild angegeben ist dieses auch genutzt wird nutzt man nun das Konzept der Alternativwerte in data.

Das Headerbild dynamisch in der Rootline suchen

page.cssInline {
10 = TEXT
10 {
wrap (
#header {
background-image: url(‘uploads/media/|’);
}
)
data = field:media //   levelfield: -1, media, slide
}
}

Seitentitel in TYPO3 und Suchmaschinenoptimierung

 

In TYPO3 gibt es diverse Felder, die diverse Titel einer Seite beschreiben. Leider werden diese Titel of in einer Art und weise eingesetzt, die es dem ungeübten Redakteur erschwert Suchmaschinenoptimierte Titel zu nutzen.

Titel in Webseiten und Suchmaschinenoptimierung – Begriffsklärung

Metatitel – Titel im Head Bereich zwischen <title> und </title>

Dieser Titel ist eines der wichtigsten Instrumente der Suchmaschinenoptimierung. Bei vielen Seiten lässt sich die Platzierung um so manchen Punkt erhöhen, wenn man nur diesen Titel ändert und hier Keywords nutzt.

Alias / Dateiname und Suchmaschinenoptimierung

Nutzt man RealUrl oder eine andere Extension, die statische Pfade simuliert, so bekommt jede Seite auch einen Pfad, der dem Dateinamen einer HTML Datei entspricht. Wie wichtig dieser Dateiname im Einzelnen ist, wird diskutiert, definitiv wird er aber in Google-Suchergebnissen markiert.

Titel für Menüs, Linktitel und Suchmaschinen

Auch die für Menüs verwendeten Titel spielen eine Rolle in der Suchmaschinenoptimierung, allerdings müssen diese Titel für die Besucher auch immer verständlich sein.

Hauptüberschrift der Webseite, erste oder einzige h1 Überschrift.

Auch die Inhalte einer Webseite, vor allem in Überschriften, spielen eine Rolle in der Suchmaschienoptimierung. Einige SEO Ansätze empfehlen daher pro einzelner Webseite nur eine H1-Überschrift zu nutzen, die dann die Kernaussage in suchmaschinengerechter, aber für den Besucher nützlicher weise präsentiert. Dies wäre die Hauptüberschrift der Seite.

Den Redakteur in TYPO3 korrekt die Titel pflegen lassen

Und nun kommt die entscheidende Frage: Wie bekomme ich meinen Redakteur dazu alle diese Titel korrekt zu pflegen?!?

Ich würde empfehlen, von der Standardmäßigen Verwendung der Titel in TYPO3 etwas abzuweichen:

Dort gibt es standardmäßig einen Titel (Pflichtfeld), einen Navigationstitel und einen Untertitel sowie ein Alias Feld. Wenn der Navigationstitel gesetzt ist, wird dieser im Menü genutzt, ansonsten der Tite. Der Titel wird immer als  Metattitel genutzt und eventuell auch noch als größte H1 Überschrift ausgegeben.

Der Redakteur denkt vom Menü aus und pflegt andere Titel nach

Redakteure wollen schnell ans Ziel gelangen und denken meist erst vom Menü aus. Wollen sie dann später die meist längeren Suchmaschinentitel nachpflegen, so müssen sie den bisherigen Titel in den Navtitel kopieren und dann den Metatitel ins Titelfeld eintragen. In der Standardkonfiguration sieht dann der Seitenbaum mit den bis zu 65 Zeichen langen Metatiteln ziemlich blöd aus, der Redakteur findet sich nicht mehr zu recht und gibt auf.

Der Titel der Seite sollte daher meiner Meinung nach in erster Linie im Menü angezeigt werden und für die anderen Titel nur ein Fallback sein.

Für die Pflege der Metatitel würde ich empfehlen, die Extension seo_basics zu installieren. Der in das neu erzeugte Feld eingetragene Meta-Seitentitel kann darüber hinaus auch noch in der Info-Ansicht im überblick dargestellt werden und erleichtert den Redakteuren das Nachtragen fehlender Titel.

Mit dem verändern des Alias bzw realURL Path sollte man dagegen bei Webseiten, die online sind vorsichtig sein. Am besten man lässt die Redakteure in der Data-Entry Phase diese Titel Pflegen und spricht es mit ihnen durch, nachher sollte man den Redakteuren das Feld aber am besten ausblenden, damit sie es nicht ändern.

Wenn es pro Webseite je nur einen h1 Titel geben soll, so muss man dafür sorgen, dass sonst auch keine h1 Überschriften ausgegeben werden können. Dazu sollte man den RTE entsprechend konfigurieren und dafür sorgen, dass die Überschriften der Content-Elemente als <h2> ausgegeben werden.

Mit einem sorgfältig konfigurierten Backen sollte die Suchmaschinenoptimierung den Redakteuren schon viel leichter fallen.